Autoren: Matthias Müller-Hannemann, Mathias Schnee, Zusammenfassung: Die Suche nach Zugverbindungen in modernen Fahrplanauskunftssystemen basiert auf statischen Fahrplänen. Unglücklicherweise treten bei Öffentlichen Verkehrsmitteln Verspätungen aus verschiedenen Gründen auf. Somit müssen dynamische Änderungen des bestehenden Fahrplans mit berücksichtigt werden. Ein System, dass Zugang zu Verspätungsinformationen von Zügen hat (und nutzt diese Informationen während der Suchabfrage) kann gültige Alternativen in den Fällen bereitstellen, in denen eine Verbindung nicht funktioniert. Zusätzlich kann sie benutzt werden, um Passagiere aktiv weiter zu leiten, da diese Alternativen bereits angezeigt werden können, beovr der der Passagier in einem Bahnhof aufgrund einer falschen Verbindung festsitzt. 

Autoren: Matthias Müller-Hannemann und Mathias Schnee. Zusammenfassung: Wir betrachten effiziente Algorithmen für Fahrplanauskünfte im Öffentlichen Personenverkehr unter mehrfachen Präferenzen der Kunden, wie z.B. Fahrtzeit, Ticketpreis und Anzahl der Umstiege zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln. Im vorliegenden Papier konzentrieren wir uns auf ein vollkommen realistisches Szenario im öffentlichen Bahnverkehr, wie wir es in der Praxis vorfinden, während frühere Arbeiten nur einfachere Modelle betrachteten. 

Autoren: Thorsten Gunkel, Matthias Müller-Hahnemann, Mathias Schnee   Zusammenfassung: Die Suche nach attraktiven Nachtzugverbindungen unterscheidet sich fundamental von einer nomalen Fahrplanabfrage: Das primäre Ziel eines Nachtzug-Kunden ist es, eine ausreichende Schlafperiode ohne Unterbrechungen wegen Umstiegen genießen zu können. Für die meisten Passagiere ist es zudem nicht erwünscht, zu früh am Morgen am Zielort einzutreffen. Diese Ziele stehen in scharfem Kontrast zu Standard-Fahrplanauskünften, die i.d.R. auf die Minimierung der Gesamtreisezeit abzielen. 

Seit mehr als zwanzig Jahren kooperiert Prof. Dr. Karsten Weihe mit der Deutschen Bahn AG zu verschiedenen Forschungsfragen rund um das Thema Fahrplanauskunft, seit 2001 an der TU Darmstadt, von Anfang an unter fachlicher Begleitung von Wolfgang Sprick (datagon GmbH). Felix Gündling und Dr. Mathias Schnee bearbeiten konkret das hier vorgestellte Projekt, multimodale Reiseplanung. Weitere aktuelle Forschungsfragen sind Reisepläne, mit denen man mit hoher Wahrscheinlichkeit einen festen Termin am Zielort einhält, sowie spezielle Verbindungen in Tagesrandlagen. Alle diese Projekte werden durch die Deutsche Bahn finanziert. Gemeinsam haben wir begonnen, zu speziellen Aspekten von intermodaler Mobilität auch mit Anbietern anderer Verkehrsarten zu kooperieren.